Unsere Welpen werden im Haus geboren. Bei uns gibt es ein extra Hundezimmer mit einer fest eingebauten Wurf- (oder Schlaf)kiste. Diese hat eine Fussbodenheizung und ein Dach auf dem Hundemütter prima schlafen können ohne von ihren Welpen ständig bedrängt zu werden. Durch ein grosses Fenster kann man beobachten was im Garten vorgeht und wer vor der Tür steht um dann gegebenenfalls durch eine Hundetür, ohne menschliche Hilfe, das Haus verlassen zu können.

Hier verleben Mutter und Welpen die ersten Wochen nach der Geburt. Sie haben ihre Ruhe und dennoch Kontakt zu den Geschehnissen im Haus.

Je nach Wetterlagen kann man später hier im Warmen schlafen und bei Bedarf im den Garten klettern. Dieses erleichtert die spätere Erziehung zur Stubenreinheit.

Im Sommer ziehen die Welpen mit zunehmender Aktivität dann meist samt einer transportablen Wurfkiste in den Pferdestall (diese sind dann auf der Weide). Denn von hieraus können sie sich auf der Hundewiese des 9000 qm großen Waldgrundstücks besser austoben und mit ihrer Umwelt und vielen anderen Menschen und Tieren auseinandersetzen.

Bei der Welpenaufzucht wird besonders viel Wert auf die Sozialisation gelegt, da die kritische Phase für die Prägung auf  Artgenossen und Menschen bereits in der 3. bis 6. Woche ihren Höhepunkt erreicht. Für das spätere Beziehungverhältniss des Hundes ist es von ausschlaggebender Bedeutung, dem Welpen bereits zu diesem Zeitpunkt möglichst vielfältige positive Erfahrungen zu vermitteln.

Nette Kleinkinder, bärtige Männer verschiedene Artgenossen und andere Tiere stehen dann ebenso auf dem Programm wie Autofahren, Staubsauger, Feuerwehrsirenen und Ähnliches. (Wenn nicht alles live, so doch wenigstens auf einer netten „Geräusche CD, oder aus dem Radio beim Fressen und Spielen).

Diese muss jedoch in gleicher positver Weise nach dem Verlassen der Wurfgeschwister im neuen Zuhause weitergeführt werden! Ihr Sozialverhalten müssen die Welpen dann unbedingt weiter an gleichaltrigen Artgenossen erlernen. Deswegen empfehlen wir ihnen dringend den Besuch eines „Welpenkindergartens“ in einer guten Hundeschule. Erkundigen sie sich bereits bevor sie den Welpen zu sich ins Haus holen!

Wenn sie ihren Welpen im Alter von 9 Wochen nach der Wurfabnahme durch einen Zuchtwart des DZRRs übernehmen ist er bereits mehrfach entwurmt und der Erfolg anhand von parasitologischen Kotproben kontrolliert. Die Welpen sind gegen Parvovirose, Staupe, Hepatitis, und Leptospirose geimpft, welches im EU-Heimtierpass dokumentiert ist, und sind  mit einem Mikrochip gekennzeichnet. Dieses ermöglicht  ihnen nicht nur die kostenlose Eintragung in das Zentrale Haustierregister (TASSO), sondern erleichtert ihnen auch die Anmeldung in ihrem zuständigen Ordnungsamt, wie es z.B. die Hundehalterverordnung in Brandenburg vorschreibt.

Aktualisiert ( Sonntag, den 26. April 2009 um 18:55 Uhr )